awareness by gravity

awareness by gravity

(© Andrea Nagl)

awareness by gravity basiert auf meiner gut 20 jährigen Forschung*) zu Fragen der Effizienz und Leichtigkeit von Alignment und Bewegung. Ausgehend vom primären Fokus auf Knochen und Gelenke und dem Glauben in die Fähigkeit zur Selbstregulation unseres Körpers, so man ihm den Raum und die Möglichkeiten gibt, suchen wir nach Wegen, die Schwerkraft zu nutzen, um den Körper effizient und mühelose aufzurichten und zu bewegen. In tiefgehender Forschungsarbeit an den Verbindungen / Connections zwischen Körperteilen bzw. -strukturen gehen wir der Möglichkeit nach, ein Zuviel an Anspannung von Muskeln loszulassen, um so das Gleichgewicht des Bewegungsapparates zu rebalancieren (indem überflüssige Spannungen gelöst werden, werden gleichsam automatisch “zu wenig” arbeitende Muskelgruppen aktiviert, eine ausgeglichene Koordination erreicht) und ins Zentrum zu kommen. Eine sattere Erdung bewirkt zudem mehr Leichtigkeit in der Aufrichtung. Wir werden im Moment präsent, in uns ruhend, sind authentisch bei uns.

Anhand einfacher strukturierter Bewegungen bzw. Bewegungsabläufe am Boden und im Stand erforschen wir oben genannte Prinzipien und können so größere Klarheit und Transparenz, sowie Leichtigkeit und Effizienz in der Aufrichtung und Bewegung erlangen.

Ich sehe awareness by gravity als einen Weg, einen Vorschlag zu mehr Bewusstsein in der Bewegung, im Körper, eine Anregung der Fähigkeit, zu spüren, was gut, viabel, effizient für einen selbst ist, ich möchte die Neugier wecken, nachzuspüren. Ebenso ist es ein Weg in die Eigenverantwortung und Eigenständigkeit, ich kann als Anleitende nur Hinweise geben, Vorschläge machen, ich gebe den Raum und Rahmen, der notwendig ist, um zu lernen, forschen und Erfahrungen machen muss jede(r) für sich selbst.

*) inspiriert von unterschiedlichen Zugängen wie Klein Technique™, Feldenkrais Methode®, Skinner Releasing Technique™, Franklin-Methode®, Body-Mind Centering®, Cranio Sacrale/Biodynamische Körper- und Energiearbeit, Ortho-Bionomy und die pädagogischen Arbeit von Zvi Gotheiner u.a.m., erprobt im eigenen Training sowie in meiner langjährigen Unterrichtspraxis

 

Unterricht:
Contemporary/awareness by gravity study group
(fortgeschritten): MO, 13:30-15:00, Neubaugasse

Bei Interesse bitte um Kontaktaufnahme (andrea_nagl@gmx.at)

 

In Planung:
Kurzworkshops auf der Basis von awareness by gravity (DO Abend)
* Introduction – Basics: Grundprinzipien und Ideen in einfachen Übungen, anwendbar in allen Tanzstilen oder im Alltag / offenes Level
* gravity BALLet / Ballettgrundkenntnisse von Vorteil
* Contemporary – gravity grounding getting centered / offenes Level

 

 

. ?? Erdung Zentrierung Leichtigkeit – Release WS

 

. -> im Moment sein, präsent sein, in sich sein, being statt doing being

 

 

. gravity BALLet, bzw. auch so einzelne Übungen mit Ball: besseres Alignment, bessere Präsenz, Klarheit, Durchlässigkeit. BALL: durch zusätzliche Masse (somit Gewicht, Druck) mittig am Kopf platziert, am oberen Ende der Mittelachse/Lotrechten/Schwerpunkt-kraft-linie, sodass also der Druck entlang dieser (Mittel)Achse wirkt – gemäß der Schwerkraft senkrecht Richtung Boden nach unten, ist die Notwendigkeit größer, spürbarer, sich “gut” = effizent = balanciert zu platzieren (auszurichten), misalignment, disconnection wird schneller und deutlicher spürbar, fällt stärker auf, weil entweder Ball gleich runterfällt oder zumindest muskuläre Spannungen, also Haltungs/Körpermuster verstärkt sind.
Durch erhöhten Druck und zusätzliches Gewicht/Masse in Mitte werden Reibungsverluste (?) stärker deutlich, wenn Energievektor nicht senkrecht runtergeht, sondern zb bei Brustkorb diagonal vor raus – disconnection deutlich.
Plus: durch gute Spürbarkeit sind sie “leicht” eigenständig korrigierbar. Ball gibt Referenz und dient als Verstärker. Ball gibt deutlich feedback (bleibt liegen oder nicht), unbewusstes Haltungsmuster wird deutlich. Wird re-balanced. Allgemein: macht Ungleichgewicht, aus der Achse kommen, sowie parasitäre Bewegung bewusst; Verbindung zwischen oben (Scheitel) und unten (Füße/Boden) schaffen, dadurch Lotrechte, Mittelachse, Centerline klarer – Richtung hinunter, aber auch hinauf (Notwendigkeit, sich dem Druck “zu widersetzen!”) wird klarer spürbar (=Achse); Verbindung zwischen den Körperteilen wird besser wahrnehmbar und so vertiefbar bzw. nutzbar; Gleichgewicht und Aufrichtung wird Erkenntnis (Aufgabe, Herausforderung, bewusster); Bewusstwerdung, mehr Klarheit finden, Bewusstseinsverstärker, besser und bewusster spüren und somit mehr Erkenntnis, mehr Bewusstsein, mehr Effizienz, weniger Verletzung, weniger Energieverlust, mehr Transparenz, Klarheit, Durchlässigkeit. Bessere Balance: ausgeglichene Muskelspannung/aktivität, Protagonist-Antagonist im Gleichgewicht (z.B. vorn-hinten, links-rechts), weniger Schmerzen (vgl. meist dort, wo overworking, im Allgemeinen Antwort: Muskeltraining/aufbau, reicht aber nicht, braucht Balance, daher Release. Ball verhilft zum Ausgleich, aktiviere bzw. entspanne automatisch, um Ball in Balance zu halten). Ballett: bessere Balance auch auf einem Bein, weil deutlicher Anzeiger, ob durch weightshift von Fuß zu Fuß bzw. Bewegungen des Spielbeins oder auch Plié und wieder hoch unbalancierte oder parasitäre Bewegungen im Körper stattfinden. gravity, centerline, grounding (Erdung), alignment, relationship, connection, bones, sceleton, centering (Zentrierung), rebalancing, repatterning. Ballet as a practice of awareness. body mind heart. Erdung Zentrierung Leichtigkeit.

. BASICS: Vermittlung der Grundlagen bzw. Grundideen meines Zugangs, Zeit, sie “pur” zu probieren und üben, quasi ganz ohne Formen, Abläufe, Kombinationen.
Skelett Knochen Gelenke. Der Schwerkraft folgen, letting go, “drop”, release.
Die Koordination, die Balance finden, Muskelspannung Protagonist und Antagonist ausgeglichen, erreicht über verspannte Seite loslassen, statt Muskel an/verspannen auf der vermeintlich schwachen Seite (sonst: Spannung gegen Spannung).
Glauben in die Fähigkeit zur Selbstregulation des Körpers, daher Rahmen, Bedingungen schaffen, in denen er den Raum, die Zeit, die Möglichkeiten, die Sicherheit dazu hat, zB ohne Gewalt, Druck, Schreien, Konkurrenz…. Mit offenem Herz und Mitgefühl.
Mit Neugier und Interesse an der Forschung, mit voneinander immer weiter lernen und nicht ein Guru.  Jede(r) arbeitet für sich/in seinem Tempo/in dem Level des Spürens, wo er gerade ist, es gibt richtig und falsch v.a. im Sinn von viabel und nicht viabel (Konstruktivisten, Heinz von Foerster), aber jeder hat seinen eigenen Weg und v.a. Tempo dort hin. Lehrer gibt Anweisungen, Übungen, Bilder, hands on u.a. Hinweise, aber finden muss man es selber. Es gibt keine Wahrheit (Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners),
wir wollen nicht “nur” frei tanzen, bewegen und uns gut fühlen, sondern sehr wohl in eine klare Aufrichtung kommen, besser koordiniert und strukturiert für besseres Tanzen und alles andere Bewegen, sitzen, stehen, gehen. Es ist ein Weg, dorthin zu gelangen, lässt sich auf alle Stile und Tanzrichtungen oder Alltagssituationen anwenden.
. Was sind weitere Grundparameter??

 

 

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