research perspective

Video, 2011

Konzept, Kamera, Postproduktion, Tanz: Andrea Nagl

Inspiriert von einer tänzerischen Improvisationsstruktur, in der es um den (close up) Blick auf den eigenen Körper geht (“the view of the performer”), stellt research perspektive einen ersten Versuch der kamera-technischen Umsetzung des Blicks bei der Bewegung durch verschiedene Perspektiven dar. Zwangsläufig muss die Ersetzung der menschlichen Augen durch die Kamera scheitern (solange sie nicht in eine Brille eingebaut ist), da der Kamera-Blick immer einer von außen ist, einer aus der Peripherie ins Zentrum, wohingegen das Organ Augen verhältnismäßig von zentral nach außen blickend ist.
Spiel mit der nach außen Verlagerung der Augen/des Blicks, mit Nähe und Distanz, Verschiebung des physischen Gefühls eines filmisch/fotographischen Blicks (Wechsel der Teifenschärfe, zoom in, framing,…) zurück auf das technische Medium und Enttäuschung der Erwartung.

Andrea Nagl © 2013

 

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